Heiligenteich

 

Gedicht / Geschichte

Gedicht von Dr. Augustin Wibbelt

"Unweit der Kirche liegt ein kleiner Teich

am Hang, ein grünumsäumtes Spiegelrund.

das Wasser ist so Hell wie Bergkristall,

es ist den kranken Augen mild und weich,

durchsichtig wie die Luft bis auf den Grund

ganz still und ruhig, ohne Well und Schwall"

Geschichte

Der Heiligenteich spielt als Ursprungsort der Kreuzverehrung in Pömbsen eine Bedeutende Rolle. "der Kruzkultur muß schon vor der Reformation in Pömbsen in der Blüte gestanden haben" so schreibt Dr. Christoph Völker.

"Denn die Kirchenprovisoren bezeugten 1548 in einem Streit um "den heiligen Curies Busch", dass dieser über Menschengedenken zur Pömbsener Kirche gehört habe und von den Voreltern ihr geschenkt worden sei. Da die Kirche der Muttergottes und nicht dem heiligen Kreuz geweiht war, kann es sich nur um ein Vermögensstück gehandelt haben, das dem in der Kirche verehrten hl. Kreuz vor langer Zeit gewidmet worden war."

Auszug aus dem Heft Glaube-Heimat-Sitte "1986" Pfarrer Norbert Thiele

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